Fotocommunity Festival in Berlin: Hobby trifft Beruf
Nächstes Wochenende und wir sind wieder voll beschäftigt. Diesmal konnten wir zum Glück unseren Beruf mit dem Hobby verbinden und dies ist ja eine Traumkombination.
Freitag bis Sonntag waren wir in Berlin, bei dem Festival von fotocommunity.de – laut ihren eigenen Angaben der größten Online-Community von Fotografie-Liebhabern in Deutschland. (Für Web2.0-ler: Fotocommunity ist wie flickr, zooomr, ipernity, nur ist überwiegend für die deutsche Kundschaft).
Ein tolles Event muss ich sagen – viele Workshops wurden angeboten und von Profi-Fotografen geleitet. U.a. wurde sehr viel über Akt-Fotografie gesprochen, z.B. wie man nur mit einem Blitz auskommt, oder wie man sich ein studio-ähnliches Belichtungs-Setup in einem 17m2 WG-Raum für unter €100 bastelt. Viele andere Themen waren auch präsent – Sport- und Panorama-Fotografie, Photoshop, Lightroom, und sogar Lichtmalerei. Für mich persönlich war der Workshop Tabletop, geleitet von den Ninnicks, am interessantestem – lustig und interaktiv hat Nick (mit 30 Jahren professioneller Erfahrung in Tabletop-Fotografie!) uns gezeigt, wie man in einem Setup mit drei einfachen Baustrahlern und selbstgemachten schwarzen Glastisch super-Bilder machen kann.
Neben der Foto-Ausbildung war es sicherlich für uns interessant, die Fotocommunity-Mitglieder als unsere potenzielle Kunden kennenzulernen und unsere Geschäftsidee mit ihnen abzutesten. Also haben wir intensiv versucht, möglichst vielen FC-lern die Idee kurz vorzustellen und sie danach fragen „Wäre es was für Dich?“. Das Ergebnis war wie häufig in Leben – „sehr vielversprechend und gut …. aber“. Meistens haben die Leute unsere Dienstleistung als sehr interessant bewertet und auf eine klassische Frage jeder Kundenbefragung „Würden Sie es kaufen/bestellen“ mit einem klaren „ja“ geantwortet. Jetzt kommt der „aber“: wir haben feststellen müssen, dass die Dienstleistung etwas erklärungsbedürftig ist. Und jeder BWLer weißt – Customer Education ist immer teuer und erfordert einen langen Atem (= tiefen Beutel :-( ). Nach einer raschen Analyse konnten wir zwei Gründe finden, die die „bad news“ mindern:
a) es gibt zurzeit kein vergleichbares Online-Angebot in Deutschland (dies würde bedeuten wir wären Nr. 1 – mit dazugehörigen Ehre und Last)
b) Profil der Fotocommunity-Mitglieder: es war eine Überraschung für uns zu sehen, dass der Durchschnittsalter der Festival-Besucher so um 45 lag. Es hat sich auch gezeigt, dass viele Mitglieder in bezug auf Internet-Nutzung eher konservativ-vorsichtig waren. Fuad und ich kommen aus einer Welt von Web2.0 und flickr.com, daher sind wir an etwas jüngerer Internet-affiner Kundschaft gewohnt. Erstaunlicherweise existieren diese zwei Welten oder Kundensegmente völlig getrennt von einander. Also Lesson Learned – wir sollen fast zwei Marketing-Programmen haben, eins für die Kunden mit dem Fotocommunity- und eins mit dem flickr-Profil.
Und klar waren wir viel unterwegs in Berlin. Nein, nicht in Kneipen – fotografieren.

Mehr Fotos hier: @fotocommunity, @flickr .
Comments
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Ja Ihr wart unterwegs, mit mir ;-) zum Nachtshooting. Bin gespannt wie es mit lensavenue.com weitergeht. LG Stefan (Freebeam)
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Hallo Stefan, es freut mich sehr, von Dir zu hören. Lass uns Kontakt aufrecht erhalten. Wäre nett, wenn Du uns auf unser Home-Page Deine Email mitteilst - dann werden wir Dich rechtzeitig benachrichtigen wenn es losgeht (wenn Du es schon gemacht hast - muss Du nicht mehr). LG Alex
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Hallo Alex, auf meinem Stammforum www.heintz-werner.de (Forum für Canonbegeisterte) wurde Eure Site stark beworben und die Resonanz war durchweg positiv erwartungsvoll. Nun steht Eurem Durchbruch nichts mehr im Wege ;-) LG und gesundes neues Jahr, Stefan
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Hey liebe Macher von lensavenue.com ;) seid ihr beim Hamburger fotocommunity Festival Anfang Juni auch wieder dabei!? Grüße aus Bonn Torsten
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Hallo Torsten, als Aussteller - eher nicht. Aber als FC-Mitglieder - ehrlich gesagt haben wir noch nicht entschieden. Diese Veranstaltung kollidiert leider mit Minikina in Mainz, was für uns aus geschäftlichen Gründen wichtig ist.