Canon EF 600mm 1:4 L IS USM zum Mieten

written by alex on October 1st, 2008 @ 05:36 PM

Liebe Freunde von Tierfotografie und Sportsfotografen!

Ab sofort ist das Supertele-Objektiv Canon EF 600mm 1:4L IS USM bei LensAvenue zur Miete erhältlich.

Das Objektiv wird deutschlandweit per DHL-Express geliefert. Die Preise enthalten Versand und weltweite Versicherung. Eine dreitägige Miete kostet regulär 311€, eine Woche 500€ und zwei Wochen 850€, was immer noch etwa ein Zehntel des Kaufpreises ist. Und ab 1. Oktober gibt es für dieses Objektiv im Rahmen der Aktion »Festbrennweiten-Wochen bei LensAvenue« einen Rabatt von 15%.

Das Objektiv ist optisch ein Traum und definitiv ein der beliebtesten bei Wildlife-Fotografen. Es ist sehr gut mit Telekonvertern kombinierbar: Mit dem Canon Extender EF 2x II beispielsweise kommt es auf 1200mm f/8 – eine tolle Kombination mit immer noch funktionierenden AF (an Gehäusen der 1er-Reihe). Mit kleineren Sensoren ergeben sich sogar beeindruckende 1920mm!

Superteles und andere Neuheiten sind da!

written by alex on March 26th, 2008 @ 01:21 PM

Kurz nach dem Start erweitern wir schon unser Sortiment. Vor allem gibt’s Neuigkeiten in der Königsklasse von Superteles. Darüber hinaus haben wir neue interessante Tilt-Shift, Makro, und Fisheye-Modelle aufgenommen.

Zunächst Supetele: Gestartet haben wir mit “mieckrigen” Nikon AF-S Nikkor 300 mm 1:4D IF-ED und Canon EF 300 f4 L IS USM. Es muss aber verständlich sein – zunächst wollten wir von Kunden genauer erfahren, welche konkrete Modelle aus dieser normalerwiese äußerst teueren Reihe sie gerne im Mietangebot sehen würden. Es hat nicht lange gedauert, bis das Verlangen nach längeren Brennweiten ziemlich deutlich geworden ist. Wir reagieren – wie geplant – und stellen die neuen Modelle vor:

SUPERTELE

(Alle Zooms sind noch nicht eingetroffen – es dauert noch paar Wochen).

ANDERE NEUHEITEN

Also viel Spaß mit diesen Linsen! Hoffentlich ist der Ostern-Schnee bald vorbei.

WILDORANGE 2 in der Nachtresidenz Düsseldorf

written by alex on March 5th, 2008 @ 08:42 PM

Wir haben entschieden, einen sehr interessanten Shooting-Event zu unterstützen: Event-Veranstalter WILDORANGE FotoEvents organisiert am 12. und 13. April ein etwas “anderes” Shooting. Was ist so besonderes an diesem Shooting? Nicht die Masse, sondern die Klasse:

  • 8 ausgewählte Profi-Models …
  • unterstützt durch 4 Visagisten …
  • werden fotografiert …
  • 2 Tage …
  • von 12 ebenfalls vorausgewählten Fotografen, die sich erstmal um die Teilnahme bewerben müssen …
  • mit 8 professionell ausgestatteten Blitzsets …
  • auf einer “Killer”-Location – der Nachtresidenz-Disco an der Düsseldorfer KÖ!

Das Shooting mit Models wird parallel durch 5 Workshops zu Themen wie “Klassische Fashionfotografie” und “Dessous-Fotografie” begleitet.

Damit bietet diese Veranstaltung jedem Teilnehmer nicht nur eine außerordentliche Möglichkeit der “niveauvollen Vermarktung seiner Präsenz”, und dies an einem Tag bzw. an einem Wochenende, sondern auch die Gelegenheit, eigene Fähigkeiten noch weiter zu entwickeln.

LensAvenue unterstützt den Event mit solchen Leckerbissen, wie das Canon EF 85mm 1:1.2L II USM (das ultimative Bokeh-Gerät und damit Porträt-Objektiv von Canon) oder Nikon D3. Was sonst für diese “leckere” Models :-)?

Drei Wochen nach dem Start

written by alex on February 25th, 2008 @ 04:55 PM

LensAvenue von der Community gut angenommen

Drei Wochen sind seit unserem offiziellen Start vergangen – und einiges deutet darauf hin, dass die Idee der Online-Vermietung in der Foto-Szene gut ankommt. Viele Leute haben uns unterstützt, und wir wollen jetzt die Gelegenheit nutzen, um uns bei ihnen zu bedanken.

Wir haben mehr oder weniger formelle Kooperationen mit einigen Online-Foren (Nikon-Fotografie-Forum, NikonPoint, Canon-Fotografieforum Heintz-Werner, dforum) sowie mit dem Online-Videokanal über Digitalfotografie FotoTV eingegangen. Für den Kwerfeldein-Fotowettbewerb »Hände« stellten wir einen der drei Sachpreise.

Eine sehr positive Resonanz auf den Start von LensAvenue entnehmen wir auch den zahlreichen Berichten über uns in Foto-Blogs und anderen Online-Fotoseiten. Eine (unvollständige) Übersicht:

Nicht zuletzt haben einige Zeitschriften über uns berichtet: fotoMagazin 01/08, NaturFoto 01/08.

Danke nochmal an alle, die uns unterstützen!

... in den Startlöchern

written by alex on February 1st, 2008 @ 02:24 PM

UPDATE

Die Aktualisierung der Software wurde abgeschlossen. LensAvenue hat gestartet!

Wir sind gerade dabei, unsere erste für alle Nutzer offene Version online zu stellen. Damit wird das Angebot von LensAvenue offiziell GESTARTET!

Es kann von einer halben Stunde bis ca. 1 Stunde dauern.

Kommen Sie bald zurück!

Alex und Fuad, Gründer von LensAvenue

Fotocamp @ barcamp München

written by alex on October 9th, 2007 @ 08:39 PM

Jetzt kurz über unseren kleinen Fotocamp @ barcamp.

Für alle mit Fotografie begeisterten Teilnehmer haben wir zwei Sessions angeboten: Session I: Nachtfotografie und Session II: Belichtungs-Basics.

Fuad hat beide Vorträge souverän vorgestellt; auch die professionelle Fotografin des Events Ortrud Stegner war von einigen unserer Bilder begeistert. Hier ist der große Meister:

barcamp München: über den Tellerrand von Web2.0 schauen

written by alex on October 9th, 2007 @ 04:16 PM

Wir haben bereits berichtet, dass LensAvenue sich entschieden hat, eine (Un)Konferenz namens barcamp in München zu sponsern. Jetzt ist der Plan Realität geworden, und unser Logo steht zwischen guten Namen anderer Mitsponsoren:

Was ist ein barcamp und eine (Un)Konferenz und wieso sind sie nicht nur cool sondern extrem nutzvoll? Eine Unkonferenz wird organisiert direkt von den Teilnehmern, sie ist eine Mitmachen-Konferenz. Jeder Teilnehmer kann eine oder mehrere Sessions oder Workshops zu einem Thema anbieten, wo er Erfahrungen angesammelt hat. So entsteht eine mit Inhalten voll gepackte Tagesagenda mit kurzen halbstündigen Sessions, wo man unheimlich viel in kurzer Zeit lernen kann.

Zum Beispiel hat mich (wie schon bei barcamp Hamburg) Henning Krieg mit seinem Wissen über Internet-Recht und in diesem Fall über Rechtslage in Virtuellen Welten wie Second Life beeindruckt. Eine Session in dieser Qualität mit der Möglichkeit, direkt mit dem Experten zu sprechen, spart schon paar hundert Euro an Rechtsanwaltsgebühren. Danke Henning! Foto: wie immer leidenschaftlich erklärt Henning sein Thema :

Was ich bei dieser Konferenz im Vergleich zu der in Hamburg gut fand, war die leichte Ausbreitung der Themen ausserhalb der Web2.0-Welt. Laut dem Hauptorganizator Franz Patzig war barcamp ja nie als eine reine Web2.0-Veranstaltung konzipiert; war allerdings in der letzten Zeit von Web2.0-Themen sehr stark beeinflusst. Dieses Mal gab’s Themen wie z.B. „Billing, Payments und Internet-Betrug“ (Bericht dazu z.B. bei ValueMaps), oder „Mobile Internet“ präsent . Ich finde es gut, denn am Ende des Tages war bzw. ist Web2.0 nur eine (durch den Begriff Web2.0 über-vermarktete) Weiterentwicklung des Internets.

Zum Vortrag „Billing, Payment und Internet-Betrug“ will ich nur sagen – weiter so! Denn genau solche operative Themen sind manchmal kriegsentscheidend. Beispiel: ca. 16% der Fälle von Bezahlung per Kontolastschrift bei Schlecker online sind Betrugsfälle. Dies kann schon ganz schön die Margen unterdrucken.

Das Thema „Mobiles Internet“ ist imho DAS Thema für die künftige Internet-Entwicklung. Also wer nach einer Definition von Web3.0 sucht – bitte die mobile Dimension unbedingt berücksichtigen.

Bei der Session „Mobile Internet“ gab’s eine interessante Diskussion darüber, wie sich das WWW „mobilisieren“ und „monetarisieren“ lässt. Es gab eine These (von einem Apps-Entwickler), die besagte „Mit Connectivity lässt sich sowieso kein Geld mehr verdienen, also sollte man sich auf Anwendungen fokussieren“.

Wie bitte mal? Mit Connectivity lässt sich sowieso kein Geld verdienen? Da genügt mal einen Einblick in Finanzen und EBITDA-Margins von Vodafone’s dieser Welt um ganz schnell zu verstehen, wer Geld verdient – Mobile Apps Jungs oder Infrastruktur-Platzhirsche. Der Aufschrei der Mobilfunkbetreiber „Aaa! wir werden alle nur Dumb Pipes sein ” (= kein Geld verdienen, da no Value Add) ist schon seit ca. 7 Jahren zu hören. Und immer noch verdienen sie super viel Geld (in welcher Industrie gibt es noch EBITDA margins von 40-50%?), und immer noch suchen den Killer App.

Eine interessante Analyse dazu habe ich in 2004 gemacht. Die Analyse heißt „Profit Pools“. Man rechnet grob aus, wie viel Umsatz jeder Spieler der Wertschöpfungskette macht und multipliziert diesen mit der für diese Spieler übliche EBIT-Margin. Ergebnis war: Mobil-Telcos, sogar im Szenario „Dumb Pipe“, behalten bei weeeeeitem den größten Stück vom Mobile-Internet-Kuchen. Die Ergebnisse haben damals überraschenderweise den Vorständen der Telcos nicht gefallen. Warum? – sie haben alle fest damit geplant, dass sie jetzt Medien-Unternehmen werden mussten, und meine Nachrichten haben gedroht, ihren Spielplatz und coole Spielzeuge zu killen.

Dies galt in 2004 und ist immer noch wahr. Ein Vergleich mit dem Festnetz-Internet wäre auch interessant: wer verdient eher/mehr Geld – Telcos, die einfach DSL anbieten, oder Application Providers? Mit wenigen Ausnahmen von Internet-Stars sind die Infrastruktur-Anbieter vorne.

Was soll dies für barcamp-Teilnehmer bedeuten ? Das Wort ist „vorsichtig“, die mobile Revolution hat sich als eine sehr langsame Evolution entfaltet, daher sollte man keine hockey-stick Business Pläne erstellen (außer dass eine klare Exit-Strategie klar abgebildet werden muss :-) ).

Trotzdem: ich bin für „barcamp Mobile“!

woobby ist online!

written by alex on October 7th, 2007 @ 12:01 PM

Ein Internet-Portal von drei ehemaligen Kollegen woobby ist letzte Woche live online gegangen: woobby.com.

woobby ist ein online Ranking-Portal, wo man Rankings/Listen zu jedem beliebigen Thema erstellen kann. Andere Nutzer der Seite können dann ihre Meinungen zu bereits bestehenden Rankings abgeben; somit entsteht ein breiter Konsens der Massen.

Das Nutzen der Seite ist vielseitig, z.B.:
  • man muss einen Geschenk für ein kleines Kind kaufen, hat aber selber keine Kinder und weißt nicht was so passen würde. Ranking erstellen, warten bis unterschiedliche Meinungen der Massen reinfließen – und sind ein paar gute Ideen schon dabei.
  • man fährt zu einer anderen Stadt und will eine „in“-Kneipe finden. Rankings anhand Suchwörter/Tags durchsuchen – und ist die Antwort da.
  • einfach aus Neugier herausfinden, was andere Leute zu einem Thema zu sagen haben.
  • Entertainment

Zurzeit setzt das Gründerteam sehr stark auf den Spaß-Faktor, was auch verständlich ist, da die „härtere“ Nutzen-Aspekte nur dann möglich sind, wenn es genug Inhalte bereits eingepflegt wurden.

Ich werde gespannt beobachten, wie der Service von breiterer deutschen Kundschaft angenommen wird.

Web 2.0 goes Web x.0 ... no, goes beyond the Web!

written by alex on October 1st, 2007 @ 02:29 PM

Es wird in der Web-Szene, insbesondere in der Web2.0-Szene viel über die neue Web-basierte Geschäftsmodelle gesprochen. Das Web ist die neue Welt, alles im Web, das Leben im Web, virtuelles Leben im Web, Leben im 3D-Web, Web3.0, usw. Dabei rechnen alle Neugründungen damit fest, dass sie zig hundert tausend Kunden für ihre größtenteils werbe-basierte Geschäftsmodelle kriegen. Das „kleine“ Problem damit ist, dass alle Web2.0-StartUps um die gleichen Kunden werben.

Die Web2.0-Welt existiert de facto parallel zu und voll abgekapselt von der Welt „aller anderer normaler“ Kunden, die zwar Internet tagtäglich benutzen, jedoch keine Ahnung von meisten Web2.0 Angeboten haben.

Unsichtbar entwickelt sich allerdings ein neuer Trend, der wahrscheinlich die richtige neue Welle ist – Web2.0 goes off-Web, d.h. zu dem „average Joe“ und versucht, seine tagtägliche Probleme, die überwiegend „off-line“ sind, zu lösen.

Ein paar Beispiele: die Primadonna Google will … ein Telekom-Infrastruktur-Unternehmen werden , MVNO werden und … Hardware produzieren. Wie langweilig, wie “off-line”!

Weiter: die vermutlich größte Community für Fotografie in DE fotocommunity.de (ich habe versucht die Mitglieder-Zahlen von fotocommunity mit denen von flickr für DE zu vergleichen – fotocommunity soll um einiges größer sein) hat … eine online Foto-Entwicklungs- und Druck-Labor gestartet. Und wie verdient Amiando tatsächlich Geld? sie verkaufen Tickets für kleine Veranstaltungen, die durch ihre Plattform ermöglicht werden.

Ich denke solche Unternehmen werden auf dem Markt auf Dauer einen Platz haben – die über die engen Grenzen der Web2.0 hinaus und zu ihren Kunden gehen, den Kunden zuhören und die bestehenden Probleme lösen, anstatt sich erstmal Probleme auszudenken und dann versuchen die Kunden zu überzeugen, dass die „Probleme“ Web2.0-artig gelöst werden sollen.

Und ich denke sie werden es auch tun müssen, da wie die Beispiele zeigen, ist der Web2.0-Spielplatz für eine nachhaltig profitable Existenz geschweige nachhaltiges Wachstum einfach zu klein.

Wie teuer ist der Rattenschwanz?

written by alex on September 20th, 2007 @ 10:44 AM

Für BWLer: Pricing für Long-Tail-Geschäftsmodelle im Internet.

Zum Anfang a’ bissl Hintergrund (Setup of the primary market research ;-)): am Freitag haben wir für uns zwecks des Sponsoring von barcamp T-shirts bestellt. Technische Anforderungen: Text, kombiniert mit dem Firmenlogo (=customized Bild im Adobe Illustrator!), 4 Farben, Druck vorne und Hinten, 6 Stück, alle unterschiedliche Größen und Modelle.

Erstmal haben wir versucht, die T-Shirts bei spreadshirt zu bestellen (musste sein, auch aus Solidaritäts-Gründen, die Jungs sind ja ein Vorzeige Web2.0-Unternehmen in Deutschland). Den Versuch mussten wir leider abbrechen und bei einer „stink langweiligen nichtmal-Internet-Firma“ in München bestellen. Warum? Erstens, hatten wir nicht den festen Eindruck, dass wir genau das bekommen was wir wollten (customized, mit Farben definiert mit Pantone, wie gut ist der Stoff 180g/m2? usw…) An Kollegen bei spreadshirts: ich sage nicht, dass es nicht möglich war, sondern nur, dass wir uns nicht sicher waren. Zweitens, war der Offline-Anbieter schlicht und einfach billiger, trotz der üblichen Meinung, dass „alles im Internet billig ist“.

Fortsetzung: Gespräch mit dem Offline-Anbieter über Rattenschwänze (Experten-Interview) Wir haben den Betreiber vom Offline-Geschäft gefragt, ob er spreadshirt kennt und diese Fa. als einen ernsthaften Wettbewerber sieht. Fazit: Nein, spreadshirt macht nur „ausgeflippte“ Einzelstücke zum Geburtstag für Teenies, und er lebt dagegen von Aufträgen, die so ab 100 Stück starten und bis in Tausende gehen. Zum Preis: er sagte offen, dass er unsere T-Shirts subventioniert, mit der Hoffnung, dass wir irgendwann mal später mit einem Großauftrag kommen.

Lessons learned?
  • a) die Kundensegmente, die Massenfertigungs- und Long-Tail-Firmen bedienen, sind tatsächlich absolut unterschiedlich. Es gibt kaum Überschneidung. Dies ermöglicht den Long-Tail’ers folgendes:
  • b) das Wichtigste: Die Preise bei Long-Tail’ers, egal ob sie im Internet agieren oder offline, sind und müssen höher als bei Massenherstellern liegen. Schließlich bedienen die Long-Tail’ers sogenannte „statistical outliers“, mit der Folge von höheren Stück-Kosten und -Preisen.

Anmerkung: über die Definitionen von Long-Tail bzw. Rattenschwanz kann man u.a. hier nachlesen.

P.S. die T-Shirts waren am nächsten Arbeitstag nach der Bestellung fertig. Viva Offline-Welt?! Nicht ganz – sie sind ja zur SELBST-Abholung fertig, also das Internet wird überleben ;-)

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